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Sparen beim Fensterkauf: die 7 besten Tipps

Die Fenster inklusive Fensterbänken und Einbau nehmen etwa 5 % der gesamten Baukosten für ein Einfamilienhaus ein. Werden Fenster im Altbau ausgetauscht, liegen die Kosten um 30 bis 50 % höher, da zusätzliche Arbeitsschritte wie der Ausbau und die Entsorgung der alten Fenster hinzukommen. An den Arbeitskosten können Sie durch Eigenleistungen sparen, wenn es um den Kauf neuer Fenster geht, gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten, die Investitionskosten zu verringern.

Frau steht vor Fenster und hälte einen Daumen hoch Durch das Fenster fliegen Geldscheine
Zuletzt aktualisiert am 25.11.2025

Tipp 1: Einflügelige Fenster wählen

Der Fensterpreis wird auch durch die Konstruktion bestimmt. Fenster mit zwei Flügeln sind zum Teil um 100 % teurer als die einflügelige Variante. Allerdings gibt es hier Grenzen hinsichtlich der Fenstergröße. Überschreitet die Fensterbreite 1400 mm, sind zwei Flügel erforderlich.

Tipp 2: Standardgrößen statt Einzelanfertigung

Fenster sind in vielen verschiedenen Größen und Abmessungen erhältlich. Man unterscheidet zwischen Standardgrößen, die die Hersteller oft bereits auf Lager haben und Sondergrößen, die eigens hergestellt werden müssen. Auch hierbei gibt es deutliche Preisunterschiede. Dies gilt auch, wenn Fenster vieler verschiedener Größen für ein Bauprojekt hergestellt werden müssen. Im Werk entsteht für jede zusätzliche Fenstergröße Mehraufwand, der an den Kunden im Endpreis der Fenster weitergegeben wird. Wählen Sie einheitliche Fenster, schlägt sich das im Preis nieder und ermöglicht attraktive Einsparungen.

Tipp 3: Kunststoff statt Holz

Die Kosten für neue Fenster hängen in hohem Maße auch vom Rahmenmaterial ab. Kunststofffenster sind die günstigste Variante, die modernen Fenster stehen Modellen aus Holz oder Aluminium heute in Qualität und Haltbarkeit kaum mehr nach. Für einflügelige Fenster mit Abmessungen von 1,30 x 1,30 m und einer Zweifachverglasung entstehen je nach Rahmenmaterial zum Beispiel folgende Kosten pro Fenster (Preisbeispiele):

Tipp: Die Einbaukosten sind für alle Fenstervarianten annähernd gleich hoch und bewegen sich zwischen 150 bis 380 Euro. Ein Festpreisangebot für die Fenstermontage nach RAL gibt Kalkulationssicherheit.

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Tipp 4: Verzicht auf Sonderausstattungen

Für Fenster gibt es die unterschiedlichsten Sonderausstattungen, die Optik, Bedienkomfort und auch den Preis mitbestimmen. Verzichten Sie auf teure Zusatzkomponenten wie zum Beispiel:

  • Unsichtbare Beschläge
  • Sprossen und Oberlichter
  • Designgriffe und -beschläge
  • Abschließbare Fenstergriffe in den Obergeschossen
  • Rahmenfarbe

Tipp: Sonderausstattungen können den Preis eines einzelnen Fensters schnell verdoppeln.

Tipp 5: Alte Fenster selbst ausbauen

Gerade beim Fenstertausch machen die Arbeitskosten einen Anteil von mehr als 70 % an den Gesamtkosten für den Fensterkauf inklusive Einbau aus. Durch Eigenleistungen ergibt sich ein Sparpotential. So können Bauherrn die Fenster selbst ausbauen und – bei entsprechendem handwerklichen Geschick – Vorarbeiten wie das Vorbereiten der Fensteröffnungen oder das spätere Einputzen der Fenster übernehmen. Keine oder kaum Einsparungen gibt es meist bei der Fensterentsorgung. Der private Aufwand, eine größere Menge von Fenstern fachgerecht zu entsorgen ist oft deutlich höher als die Kosten, die die Fensterbaufirma berechnet. So muss zum Beispiel ein Container oder ein Transportfahrzeug angemietet werden. Ebenso nehmen die Entsorgungsstellen von Privatpersonen oft höhere Gebühren als die Fensterbaufirma kalkulieren würde.

Tipp: Bei geplanten Eigenleistungen muss genau überlegt und gründlich gerechnet werden, ob die Investition an Zeit und Kosten tatsächlich eine Einsparung beinhaltet.

Tipp 6: Anbieter vergleichen

Ist Anzahl und Größe der Fenster, Material des Rahmens und der Wärmeschutz geklärt, gibt es weitere Sparmöglichkeiten durch einen gründlichen Vergleich der Fensteranbieter. Da es sich bei neuen Fenstern und Türen um eine langfristige Investition handelt, sollte der Fokus nicht nur auf einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch auf einem guten Kundenservice, guter Qualität und Langlebigkeit liegen. Eine Variante, deutlich an Kosten zu sparen, ist der Kauf von Fenstern aus dem europäischen Ausland, wie zum Beispiel Polen. Dort sind Fenster gleicher Qualität im Vergleich zu deutschen Herstellern oft bis zu 50 % günstiger. Allerdings löst sich dieser scheinbare Preisvorteil eventuell auch in Luft auf: So schlagen die Hersteller häufig Transportkosten auf den Fensterpreis auf und bieten ihre Ware ohne Einbau an. Deutsche Fensterbauer hingegen berechnen unter Umständen höhere Kosten für die Montage, wenn die Fenster aus dem Ausland stammen.

Mehr erfahren: Fenster aus Polen kaufen

Tipp 7: Staatliche Förderung nutzen

Der Staat fördert den Einbau neuer Fenster mit niedrigen U-Werten über die „Bundesförderung energieeffiziente Gebäude“ (BEG). Die Förderung erfolgt entweder im Rahmen des Neubaus als Effizienzhaus oder als Einzelmaßnahme beim Fenstertausch im Bestandsgebäude. Neben der Förderung für den Fensterkauf und Einbau sind auch eine Energieberatung und der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) förderfähig. Neben der Förderung für die energetische Sanierung der Gebäudehülle durch neue energieeffiziente Fenster kann auch ein Zuschuss für einbruchhemmende Fenster (RC 2 nach DIN EN 1627) beantragt werden.

Tipp: Statt einer Förderung kann auch die Nutzung des Steuerbonus für Sanierungen und Handwerker mit Einsparungsmöglichkeiten bis 20 5 der Gesamtkosten sinnvoll sein.

Mehr über Förderungsmöglichkeiten erfahren

Woran Sie auf keinen Fall beim Fensterkauf sparen sollten

Auch wenn das Budget für den Hausbau knapp gerechnet ist, sollten gerade bei Fenstern bei einigen Punkten keine Abstriche gemacht werden. Dazu gehören:

Qualität

Gute Fenster halten 20 bis 30 Jahre. Wird an der Qualität gespart, kommt es zu Problemen mit der Passgenauigkeit und Funktionalität. Es folgen Undichtigkeiten, die die Heizkosten erhöhen und die Fenster müssen womöglich bereits deutlich früher ausgetauscht werden als ursprünglich geplant.

Wärmeschutz

Ein Fenster mit niedrigem U-Wert sorgt für ein dichtes Gebäude und reduziert die Heizkosten. Deshalb sollte gerade beim Wärmeschutz keinesfalls gespart werden. Zusatzausstattungen wie die Warme Kante oder eine Dreifachverglasungen machen die Fenster zwar teurer, die Mehrkosten spiegeln sich jedoch im geringeren Heizkostenbedarf und amortisieren sich im Laufe der Zeit.

Einbruchschutz

Ein Basis-Einbruchschutz der Widerstandsklasse RC 2 ist in modernen Fenstern meist standardmäßig enthalten. Diese Klasse sollte mindestens eingehalten werden, um das Gebäude vor Einbruch zu schützen. Auch der Versicherungsschutz hängt zum Teil von der Widerstandsklasse ab.

Fenstermontage nach RAL

Die Fenstermontage nach RAL garantiert, dass ein Fenster hinsichtlich Dichtheit und Dämmwirkung ideal eingebaut wird. Diese Einbauart ist heute Standard der Fensterbauer und sollte auf jeden Fall umgesetzt werden. Die Kosten, die durch einen geringerwertigen oder den Selbsteinbau gespart werden, heizen Sie ansonsten schlimmstenfalls im wahrsten Sinne des Wortes zum Fenster hinaus.

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