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Worauf achten beim Haustürkauf?

Geht es um den Kauf einer neuen Haustür, gibt es im Vorfeld einige Überlegungen anzustellen, damit die gewählte Tür für lange Zeit allen Erwartungen und Anforderungen entspricht. Die folgenden 10 Tipps ersetzen keine ausführliche Beratung im Fachbetrieb oder Fachhandel, geben Bauherren jedoch erste Hilfestellungen zur neuen Haustür.

Verkäufer präsentiert eine Holztüre die er gerne verkaufen möchte
Zuletzt aktualisiert am 22.11.2025
Infobild Türen sollten immer vom Fachman eingebaut werden

1. Erst messen, dann kaufen!

Nur eine Haustür, die perfekt in die vorgesehene Öffnung passt, erfüllt die Anforderungen an Funktionalität, Sicherheit, Wärmeschutz und Dichtigkeit. Deshalb muss die Außenwandöffnung vor dem Kauf sehr genau ausgemessen werden. Fehler können aufwändige Nacharbeiten oder sogar die Unbrauchbarkeit der Haustür zur Folge haben. Sind Bauherrn sich nicht sicher, dass sie ihre Türöffnung korrekt messen können, übernimmt der Fachbetrieb diese Aufgabe gerne und stellt sicher, dass die neue Tür genau passt.

2. Gute Wärmedämmung wählen

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) fordert für Außentüren einen U-Wert von maximal 1,8 W/m²K. Im Fachhandel sind allerdings auch Haustüren mit deutlich niedrigeren Wärmedurchgangskoeffizienten erhältlich, wie sie zum Beispiel in Passivhäuser eingebaut werden. Grundsätzlich gilt: Je niedriger der U-Wert, umso weniger Wärme gelangt durch die geschlossene und fachgerecht eingebaute Tür nach außen.

Tipp: Bei der Auswahl des U-Werts ist weniger nicht immer mehr. Deshalb sollten Bauherren darauf achten, dass die Tür zum Wärmekonzept für die Gebäudehülle passt und sich gegebenenfalls fachlich beraten lassen. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine Haustür im Bestandsgebäude erneuert werden soll.

Mehr über die Wärmedämmung von Haustüren erfahren

Infobild Wärmedämmwerte

3. Achtung Lärm

Ein ruhiges Wohnumfeld erhöht die Wohnqualität. Deshalb sollte die Haustür so gewählt werden, dass sie Lärm von außen zuverlässig abhält. Wenn es rund ums Haus oft laut ist, zum Beispiel an stark befahrenen Straßen oder in der Nähe von Industrieanlagen, ist ein guter Schallschutz besonders wichtig. Haustüren sind in unterschiedlichen Schallschutzklassen nach DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ erhältlich. Je höher die gewählte Klasse, umso zuverlässiger werden Außengeräusche abgehalten.

Tipp: Den optimalen Schallschutz bietet auch eine Haustür mit hoher Schallschutzklasse nur dann, wenn sie fachgereicht eingebaut, optimal eingestellt und vollständig verriegelt ist.

Mehr über den Schallschutz von Haustüren erfahren

Infografik effektiver Schallschutz

4. Hauptsache dicht!

Die Dichtigkeit einer Haustür ist entscheidend für Schall-, Wärme- und Feuchteschutz. Moderne und hochwertige Haustüren verfügen über mindestens zwei umlaufende Dichtungsebenen am Türblatt. Diese sorgen dafür, dass der Spalt zwischen Türblatt und Rahmen bei geschlossener Haustür sicher und vollständig dicht abschließt. Eine undichte Tür lässt Zugluft hinein und Wärme hinaus. Gerade im Bereich der Bodenschwelle ist dies besonders unangenehm.

Tipp: Die Dichtigkeit einer Haustür hängt auch von der Ausführung der Bodenschwelle ab. Diese sollte zusätzlich thermisch getrennt sein, um Tauwasserausfall und Wärmeverlust zu vermeiden.

Infobild: Energieeffizienz und Schallschutz - die Dämmung der Haustür ist unerlässlich

5. Starke Bauweise – starke Haustür

Eine langlebige und sichere Haustür muss stabil gebaut sein. Moderne Haustüren sind aus Aluminium, Holz oder Kunststoff gefertigt und je nach Material durch Zusatzmaßnahmen wie Stahlkerne oder umlaufende Stahlbänder um das Türblatt zusätzlich verstärkt. Die Türblätter von Holzhaustüren müssen aus einzelnen Lamellen gefertigt sein. Dies garantiert nicht nur eine hohe Stabilität, sondern minimiert auch das Verziehen des Türblatts durch Temperaturschwankungen und Änderungen in der Luftfeuchtigkeit auf ein Minimum.

6. Beim Einbruchschutz auf Nummer sicher gehen

Für einen guten Einbruchschutz sollte die Haustür neben einer stabilen Konstruktion von Rahmen und Türblatt über ein Zylinderschloss mit Mehrfachverriegelung und Zertifizierung nach DIN 18251, Schutzbeschläge nach DIN 18257 sowie einen Bohr- und Kernziehschutz am Schließzylinder verfügen. Für Haustüren im Wohnbereich ist eine Tür mit mindestens der Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627 empfehlenswert.

Tipp: Zusätzliche Sicherheit bieten eine Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder sowie eine Alarmanlage.

Mehr über Einbruchschutz für Türen erfahren

Infobild: über moderne Haustüren ärgern sich nur ungebetene Gäste

7. Beim Design auf die Details achten!

Die Haustür ist die Visitenkarte des Hauses und wichtiges Gestaltungselement der Fassade. Bei der Auswahl sind oft Details entscheidend, dazu gehören Farbgestaltung, Glaseinsätze aus Wärmedämmglas und Beschläge. Die Haustür sollte optisch zu den Fenstern und zum Gesamtstil des Gebäudes passen – dies gilt für die Farbgebung ebenso wie für Design und Material.

8. Haustürdaten prüfen!

Welche Daten eine Haustür in bauphysikalischer Hinsicht und in Sachen Sicherheit mitbringt, ist den Begleitdokumenten zu entnehmen. Dort ist neben dem U-Wert und weiteren Details auch das CE-Zeichen zu finden, das für Haustüren zwingend erforderlich ist. Ebenfalls in den Begleitpapieren vermerkt sind die Widerstandsklasse nach DIN EN 1627 sowie weitere Zertifizierungen zum Beispiel das RAL-Gütesiegel des Deutsches Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.

Infografik Passende Haustüre zum Hausdesign

9. Beim Türenkauf nicht an der falschen Stelle sparen

Eine hochwertige Haustür, die den funktionalen wie optischen Ansprüchen entspricht, ist meist nicht gerade billig. Bei der Haustür zu sparen, heißt jedoch an der falschen Stelle zu sparen. Die Qualität einer Haustür, insbesondere deren Konstruktion und Beständigkeit, ist entscheidend für ihre Lebensdauer und ein behagliches und sicheres Wohngefühl. Durch eine Haustür, die die ohnehin hohen Anforderungen an den Wärmeschutz übertrifft, sparen Bauherrn über die Lebensspanne der Tür deutlich Energiekosten.

10. Haustüren werden gefördert!

Soll in ein Bestandsgebäude eine neue Haustür eingebaut werden, zahlt der Staat mit. Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird nicht nur der Einbau einer neuen Tür mit guter Wärmedämmung gefördert, auch die Modernisierung vorhandener Haustüren sowie die Verbesserung des Einbruchschutzes wird gefördert.

Tipp: Bei allen Förderprogrammen der KfW muss die Förderung vor Einkauf der Bauprodukte und vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Nur dann kann ein Zuschuss oder ein zinsvergünstigter Kredit bewilligt werden.

Mehr über Förderungsmöglichkeiten für Haustüren erfahren

Infobild Haustüren und ihre Qualität
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