ClickCease Die CE-Kennzeichnung für Fenster | Hausbau-Ratgeber | Letwork
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CE-Kennzeichnung für Fenster und andere Qualitäts-Kennzeichnungen

Die CE-Kennzeichnung und weitere Qualitätsmerkmale helfen dabei, Fenster hinsichtlich Sicherheit, Energieeffizienz und Komfort besser zu bewerten und die richtige Wahl zu treffen.

Heimwerker prüft das CE Kennzeichen und andere Qualitätsmerkmale eines Fensters
Zuletzt aktualisiert am 16.04.2026

Das Wichtigste in Kürze

CE-Kennzeichnung & Normen:

Fenster müssen das CE-Zeichen tragen und entsprechen damit europäischen Vorschriften; ihre Eigenschaften sind durch DIN-Normen geregelt.

Wichtige Qualitätsmerkmale:

Entscheidende Werte sind der U-Wert (Wärmedämmung), Schallschutzklassen (1–6) und Einbruchhemmung (RC 1–7).

Individuelle Auswahl:

Die passende Fensterwahl hängt von Lage und Bedarf ab (z. B. Lärm, Einbruchrisiko); fachkundige Beratung ist empfehlenswert.

Wichtige Qualitätsmerkmale von Fenstern: U-Wert, Schallschutz und Einbruchhemmung

Das Fenster als Bauelement ist sehr komplex. Der Grund dafür liegt in der Vielzahl an Anforderungen, die an diese Bauelemente gestellt werden. Neben einer hohen Wärmedämmung, die heute bei jedem Fenster vorausgesetzt wird, sind es Aspekte wie Schallschutz und Einbruchschutz, die die Auswahl der richtigen Produkte beeinflussen können.

Die Eigenschaften, durch die sich Fenster auszeichnen, sind in einer Reihe von DIN-Normen beschrieben. Neben diesen technischen Vorgaben gibt es verschiedene DIN-Normen, um die Eigenschaften für den Endverbraucher leicht verständlich zu machen. Grundsätzlich sollten alle Fenster das CE-Kennzeichen tragen. Denn dieses Siegel belegt, dass das jeweilige Produkt den Regeln des europäischen Binnenmarkts entspricht und hier gehandelt werden darf.

Eines der entscheidenden Kriterien, auf das Bauherren und Modernisierer achten sollten, ist der so genannte Wärmedurchgangskoeffizient – auch U-Wert genannt. Diese Zahl gibt an, wie viel Energie über das Fenster verloren geht. Je niedriger die Zahl, umso besser. Wichtig: Der U-Wert wird einmal für den Rahmen, einmal für die Verglasung und einmal für das gesamte Fenster angegeben. Dieser dritte Wert ist der wichtigste.

Für den Schallschutz gibt es eine Klassifizierung in sechs Stufen. Die niedrigste Stufe eins dämmt den Schall um 25 bis 29 Dezibel, die höchste Stufe sechs hat einen Schalldämmwert von mehr als 50 Dezibel.

Die Einbruchhemmung wird in insgesamt sieben Widerstandsklassen (RC) angegeben. Für den Wohnbau sind die Klassen 1 bis 3 vorgesehen. Auf welche Klassifizierungen der Eigentümer einer Immobilie bei der Auswahl der neuen Fenster besonders achtet, hängt von den individuellen Anforderungen ab.

Der Wärmedämmwert sollte natürlich immer gut sein. Allerdings benötigt ein Fenster in einem von außen unzugänglichen oberen Stockwerk eine geringere Einbruchhemmung als ein Fenster im Parterre.

Ein Haus, das nicht an einer stark befahrenen Straße liegt, benötigt in der Regel keine hoch schalldämmenden Fenster. Eine gute Beratung im Fachhandel ist für Eigenheimbesitzer somit die sicherste und einfachste Möglichkeit, die individuell passenden Fenster zuverlässig zu finden.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur CE Kennzeichnung bei Fenstern

Ist die CE-Kennzeichnung bei Fenstern verpflichtend?

Ja, Fenster, die im europäischen Wirtschaftsraum verkauft werden, müssen grundsätzlich eine CE-Kennzeichnung tragen. Sie ist Voraussetzung für das Inverkehrbringen des Produkts.

Welche Angaben sind auf der CE-Kennzeichnung eines Fensters enthalten?

Die CE-Kennzeichnung enthält unter anderem Angaben zu Leistungseigenschaften wie Wärmedurchgang, Schallschutz, Luftdurchlässigkeit und Wasserdichtheit sowie Informationen zum Hersteller.

Bedeutet eine CE-Kennzeichnung automatisch hohe Qualität?

Nein, die CE-Kennzeichnung bestätigt nur, dass ein Fenster die gesetzlichen Mindestanforderungen< erfüllt. Sie ist kein Qualitäts- oder Gütesiegel für besonders hochwertige Produkte.

Was ist der Unterschied zwischen CE-Kennzeichnung und freiwilligen Gütesiegeln bei Fenstern?

Die CE-Kennzeichnung ist gesetzlich vorgeschrieben, während Gütesiegel (z. B. RAL) freiwillige Qualitätsstandards darstellen, die oft höhere Anforderungen an die Produktqualität stellen.

Wie kann ich die CE-Kennzeichnung bei Fenstern überprüfen?

Die CE-Kennzeichnung befindet sich meist auf dem Produktetikett oder in den Begleitunterlagen. Zusätzlich muss eine Leistungserklärung (DoP – Declaration of Performance) vom Hersteller bereitgestellt werden.

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