ClickCease Fensterrahmen: Material im Vergleich | Ratgeber | Letwork
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Fensterrahmen:
Material im Vergleich

Seit der Mensch Behausungen baut, werden diese in der einen oder anderen Form mit Fenstern ausgestattet. Je nach Kulturkreis handelte es sich dabei mal um eine Öffnung in der Gebäudehülle, die als Rauchabzug für das Feuer diente oder aber um Fenster in der Form, wie wir sie bis heute kennen. Die Ägypter beispielsweise kannten schon früh lichtdurchlässige Scheiben aus Alabaster, mit denen die Fensteröffnungen verschlossen wurden.

Verschiedene Rahmenmaterialien und Fensterformen im Vergleich

Im Frühmittelalter verwendeten die Europäer unter anderem Pergamentpapier und Tierhäute, um die Fensteröffnungen zu verschließen und trotzdem Licht hindurch zu lassen. Dies zeigt: Die Geschichte des Fensters ist eine Geschichte, die von technischen Neuerungen und kulturellen Unterschieden gekennzeichnet ist. Das sollten Bauherren bedenken, wenn sie sich für eine Fensterrahmenart entscheiden.

Denn: Es gibt nicht das eine Material für Fensterrahmen, das für jedes Haus und für jeden Bauherren das beste ist. Dieser Beitrag vermittelt einen Überblick über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Materialien, aus denen Fensterrahmen heute gefertigt werden.

Zuletzt aktualisiert am 25.11.2025

Materialüberblick – eine kurze Bestandsaufnahme

Heute gibt es eine enorme Anzahl unterschiedlicher Materialien und Materialkombinationen, aus denen Fensterrahmen gefertigt werden. An dieser Stelle eine kurze Begriffsdefinition: Unter dem Fensterrahmen versteht man sowohl den Rahmen, der fest mit dem Mauerwerk verbunden ist, als auch den Fensterflügel, also den (meist über ein Scharnier beweglichen) Rahmen, in dem das Glas eingefasst ist.

Die vier führenden Branchenverbände haben in einer Studie herausgefunden, welche Materialien in Deutschland im Jahr 2014 wie häufig verwendet werden. Danach sind Kunststoffrahmen mit rund 58 Prozent die absoluten Spitzenreiter, gefolgt von Metallfensterrahmen mit 18 Prozent und Holzrahmen mit 15 Prozent. Rahmen aus einer Kombination von Holz und Metall, in der Regel Aluminium, sind mit knapp neun Prozent vertreten.

Kunststoffrahmen – der Bestseller

Kunststofffensterrahmen haftet noch immer der Ruf an, dass sie unsicher und schlecht wärme- sowie schallgedämmt sind. Das mag auf die Kunststoffrahmen der Anfangsjahre, also Mitte des letzten Jahrhunderts, durchaus zutreffen. Allerdings bestehen heutige Kunststoffrahmen aus Mehrkammersystemen, die hervorragende Dämmwerte und einen ebensolchen Schallschutz bieten. Und auch in Sachen Sicherheit sind diese Fensterrahmen konkurrenzfähig. Zudem punktet diese Rahmenart durch ihre pflegeleichte Qualität und den geringen Wartungsaufwand sowie die geringen Anschaffungskosten.

Allerdings ist und bleibt die Optik für viele – insbesondere private Bauherren – ein Grund, sich gegen Kunststofffensterrahmen zu entscheiden. Zudem ist die Ökobilanz von Kunststoff schlecht – allerdings gibt es neuere Kunststoffe, deren Ökobilanz besser ist. Auch gibt es Bestrebungen das Recycling auszubauen. Und im Falle eines Brandes entstehen giftige Gase.

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Holzrahmen – der Klassiker

Fensterrahmen aus Holz haben eine lange Tradition. Zudem stehen zahlreiche unterschiedliche Holzarten zur Verfügung, aus denen Fensterrahmen gefertigt werden. Hierzu zählen insbesondere Kiefer, Fichte und Eiche. Wer Holz als ökologischen Baustoff nutzen möchte, der verzichtet auf Tropenhölzer oder wählt jedenfalls nur solche aus, die aus einer nachhaltigen Produktion stammen. Holz hat eine wunderschöne Optik und trägt daher zu einem angenehmen Wohnklima bei. Zudem sind Holzrahmenfenster besonders gut wärmedämmend und einbruchshemmend. Allerdings muss man hier eine Unterscheidung machen: Fensterrahmen aus Hartholz sind besonders stabil, während Fensterrahmen aus Weichholz die besseren Ergebnisse in Sachen Wärmedämmung bieten.

Trotz aller positiven Eigenschaften gibt es bei Holzrahmenfenstern auch zwei Wehrmutstropfen zu verzeichnen: Der eine ist der hohe Anschaffungspreis und der zweite ist der hohe Pflege- und Wartungsaufwand. Denn Fensterrahmen aus Holz müssen regelmäßig lasiert und lackiert werden.

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Aluminiumfensterrahmen – Rahmen aus Higtech-Material

Fensterrahmen aus Metall haben ebenso wie Holzrahmenfenster eine lange Tradition. In jüngerer Zeit wird vorrangig Aluminium, das aus dem Erz Bauxit hergestellt wird, für den Bau von Metallfensterrahmen verwendet.

Aluminium punktet durch seine extreme Langlebigkeit sowie seine Stabilität. Daher bieten Aluminiumfensterrahmen einen guten Einbruchsschutz. Zugleich ist Aluminium ein sehr leichtes Metall, sodass Aluminiumfensterrahmen aus statischen Gesichtspunkten sehr interessant sind. Auch ist Aluminium sehr witterungsbeständig und daher quasi wartungsfrei. Frühere Aluminiumfenster hatten das Problem, dass sie sehr schlechte Wärmedämmwerte hatten. Dank neuer Produktionsverfahren ist dieses Problem jedoch heute gelöst: Moderne Aluminiumfensterrahmen werden mit einer thermischen Trennung gebaut, sodass diese Fensterrahmen heute exzellente Wärmedämmwerte aufweisen.

Allerdings hat dieses aufwändige Herstellungsverfahren auch seinen Preis: Moderne Aluminiumfensterrahmen liegen im absoluten Hochpreissegment.

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Holz-Aluminium-Fensterrahmen – das Beste aus zwei Welten

Inzwischen gibt es mehrere Fensterrahmen, bei denen zwei Materialien miteinander kombiniert werden. Die am häufigsten verwendeten Kombi-Fensterrahmen sind jedoch die Holz-Aluminium-Fensterrahmen. Hierbei handelt es sich um Holzfensterrahmen mit einer Aluminiumverschalung. Diese ist von außen an dem Holzrahmen befestigt und bietet so einen hervorragenden Witterungsschutz und reduziert den Wartungsaufwand nahezu auf Null.

Wichtig ist hierbei, dass bei der Konstruktion auf eine Hinterlüftung der Verschalung<7strong> geachtet wird, damit Kondenswasser nicht den Holzrahmen angreifen kann. Diese Fensterrahmenart ist alles, was sich Bauherren wünschen können: Sie bieten eine hervorragende Wärmedämmung, sind sicher, optisch ansehnlich, nahezu wartungsfrei weil witterungsbeständig und langlebig. Lediglich der hohe Anschaffungspreis fällt negativ zu Buche.

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Vor- und Nachteile der einzelnen Fenster-Rahmenarten im Überblick

Rahmenart Vorteile Nachteile
Kunststofffensterrahmen günstiger Anschaffungspreis, langlebig, wasserresistent, nahezu wartungsfrei, gute Wärmedämmung (wenn Mehrkammersystem), guter Schutz gegen Einbrüche wenig ansprechende Optik, zieht Staub leicht an, schlechte Ökobilanz (Ausnahme. Neue Kunststoffe sowie Kunststoffrahmen aus Recycling), giftige Gase im Brandfall
Holzfensterrahmen angenehmes Wohnklima, natürliche Optik, zahlreiche unterschiedliche Holzarten, Farbenvielfallt (leicht farbig zu lasieren), gute Wärmedämmung, guter Schutz gegen Einbrüche, gute Ökobilanz (außer bei Tropenhölzern), in Denkmalschutzhäusern verwendbar hoher Anschaffungspreis, hoher Wartungsaufwand
Aluminiumfensterrahmen Langlebigkeit, Stabilität, geringes Gewicht, Witterungsbeständigkeit, wartungsfrei, guter Einbruchsschutz, gute Wärmedämmung (bei thermischer Trennung der beiden Schalen), Farbenvielfalt (durch Pulverbeschichtung), z.T. bei Denkmalschutzhäusern verwendbar hoher Anschaffungspreis, Optik wird z.T. als zu clean wahrgenommen
Holz-Aluminium-Fensterrahmen angenehmes Wohnklima, natürliche Optik, zahlreiche unterschiedliche Holzarten, Langlebigkeit, Stabilität, geringes Gewicht, Witterungsbeständigkeit, wartungsfrei, guter Einbruchsschutz, gute Wärmedämmung, Farbenvielfalt (durch Pulverbeschichtung), z.T. bei Denkmalschutzhäusern verwendbar hoher Anschaffungspreis, Wichtig: Auf Hinterlüftung der Verschalung achten

Fazit

Wie dieser kurze Überblick zeigt, sind moderne Fensterrahmen alle sehr hochwertig. Jede Fensterrahmenart hat jedoch ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Daher kommt es bei der Wahl des Materials darauf an, welche Aspekte dem Bauherren besonders wichtig sind. Daher nachfolgend noch einmal die Vor- und Nachteile der einzelnen Rahmenarten im Überblick. Insbesondere mit Blick auf den Anschaffungspreis ist zu bedenken, dass es bei der KfW ein Förderprogramm für Fenster gibt.

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