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UV-Durchlässigkeit von Glas

Neben dem für uns sichtbaren Licht enthalten Sonnenstrahlen einen Anteil, der für uns unsichtbar bleibt, das sogenannte ultraviolette Licht, besser bekannt als UV-Licht. Meist wird dieses Licht mit Sonnenbrand in Verbindung gebracht. Auch durch das Fensterglas gelangt UV-Strahlung, wie viel davon durchdringt, hängt von der Beschaffenheit der Glasscheibe ab.

Deckenverglasung mit UV-Licht Schutz
Zuletzt aktualisiert am 25.11.2025

Drei Arten von UV-Strahlung

UV-Licht strahlt in verschiedenen Wellenlängen und wird in drei verschiedene Arten unterteilt:

  • UV-A-Licht hebt unsere Stimmung und verringert Erkrankungen wie Neurodermitis oder Depressionen. Zu viel davon schädigt die Haut und lässt sie schneller altern, außerdem kann UV-A-Strahlung Hautkrebs auslösen.
  • UV-B kann die Vitamin-D-Synthese anregen und den Körper zur Vitamin-D-Produktion animieren. Die Strahlung sorgt außerdem dafür, dass unsere Haut im Sommer braun wird. Bei zu viel Einstrahlung ist UV-B-Strahlung für den unangenehmen Sonnenbrand verantwortlich.
  • UV-C-Strahlung wird normalerweise durch die Ozonschicht gefiltert und gelangt nicht bis zur Erdoberfläche. Deshalb sind Ozonlöcher so gefährlich: Sie lassen UV-C-Licht ungehindert durch, gelangt die Strahlung auf die Haut, führt das zu schweren Sonnenbränden und dem gefürchteten Hautkrebs.

Sonnenbrand durchs Fenster?

Der Bräunungseffekt, der von den meisten Menschen erwünscht ist, ist biologisch gesehen eine Abwehr- bzw. Schutzreaktion der Haut. Durch die Bräunung der Haut wird die Eindringtiefe der UV- Strahlen in die Haut reduziert. Einfaches Fensterglas lässt UV-B-Strahlung kaum durch, dies gilt allerdings nicht für das UV-A-Licht.

Auf diese Strahlung reagiert die Haut nicht mit dem Bräunungseffekt, auf der anderen Seite ist aber gerade UV-A für die Schädigung tieferer Hautschichten und die Hautalterung verantwortlich. Isolierglas und Verbundsicherheitsglas (VSG) schirmen dagegen weit mehr ab, Einscheibensicherheitsglas (ESG) ist ähnlich durchlässig wie Flachglas.

Tipp: Auch auf der Nordseite des Hauses gelangen UV-Strahlen durchs Fenster. Wer empfindlich auf Sonnenlicht reagiert, sollte auch dort Fenster mit Verbundsicherheitsglas wählen.

Die UV-Durchlässigkeit von Fensterglas

Wie viel Strahlung durch das Fensterglas ins Innere durchdringt, hängt von der Dicke und der Zusammensetzung der Glasscheibe ab. Die Transmissionswerte unterscheiden sich also je nach Glasart. Einscheibensicherheitsglas (ESG), wie es für herkömmliche Fenster verwendet wird, ist bereits weniger UV-durchlässig als einfaches Flachglas, durch die Anordnung mehrerer Scheiben wird die Durchlässigkeit zusätzlich reduziert. Fenster mit Verbundglasscheiben haben eine geringe UV-A-Durchlässigkeit, nur 2 bis 4 % der Strahlung dringen durch. Dies wird durch eine im Scheibenzwischenraum eingebaute Folie aus Polyvinylbutyral (PVB) erreicht.

Nachträglicher UV-Schutz durch Folien

Soll die Abschirmung des Fensterglases verstärkt werden, müssen nicht gleich neue Fenster eingebaut werden. Spezielle Sonnenschutzfolien, die innen auf das Glas aufgeklebt werden, reflektieren das Licht und schützen nicht nur vor der UV-Strahlung, sondern bieten auch einen Hitzeschutz.

Tipp: Schutzfolien eignen sich insbesondere auch für Autoverglasungen und schützen die Insassen vor allzu viel Strahlung.

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