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Markise unter oder über Terrassenüberdachung montieren

Offene Glasdächer über Terrassen liegen seit langem im Trend. Sie bieten einen regen- und windgeschützten Platz im Freien und erweitern damit die Nutzungsmöglichkeiten der Terrasse erheblich. Bei gutem Wetter bietet das Glasdach einen freien Blick in den Himmel und bei Regen einen trockenen Ort zum gemütlichen Grillen. Und nicht zuletzt sehen die Glasdächer sehr elegant, schick und luftig aus, sind dabei jedoch robust und langlebig.

Wenn allerdings im Hochsommer die Sonne heiß und intensiv vom Himmel strahlt, spendet ein Glasdach keinen Schatten und schützt auch nicht richtig vor gefährlichen UV-Strahlen. Abhilfe schafft hier z.B. eine Markise, die ausgefahren die Terrasse verschattet und so selbst den heißesten Sommertag erträglicher werden lässt. Und tatsächlich schließen sich die Installation eines Glasdaches und einer Markise nicht aus, vielmehr ergänzen sich beide optimal.

Gestreifte Markise über oder unter das Terrassendach montieren
Zuletzt aktualisiert am 13.02.2026

Das Wichtigste in Kürze

Markise nachrüsten

Die Nachrüstung funktioniert sowohl über als auch unter dem Terrassendach – beide Varianten haben ihre Vorteile

Markise über Glasdach

Das Aufheizen des Daches und der Terrasse werden besser reduziert bzw. verzögert

Markise unter Glasdach

Das Markisentuch ist besser vor Wind und Wetter geschützt

Ist bereits ein Glasdach vorhanden, kann eine Markise problemlos nachgerüstet werden. Sollten Sie bisher nur planen, Ihre Terrasse mit einem Glasdach zu versehen, sollten Sie schon jetzt darüber nachdenken, gleichzeitig auch eine Markise zu installieren – denn immer öfter können Sie beide Installationen vom gleichen Fachbetrieb erhalten und so die Kosten deutlich begrenzen.

Die Markise kann dabei grundsätzlich über oder unter dem Glasdach angebracht werden – wobei es auf die Frage nach dem richtigen oder optimalen Platz keine eindeutige Antwort gibt. Denn beide Varianten haben ihre spezifischen Vor- und auch Nachteile, die wir Ihnen im folgenden Artikel vorstellen.

Sonnenschutz über dem Glasdach: mehr Schatten bei ruhigem Wetter

Die Anbringung des Sonnenschutzes über dem Glasdach ermöglicht es, die Temperatur unter dem Glasdach sowie die Intensität der direkten Sonneneinstrahlung zu regulieren. Die sich zwischen ausgefahrenem Markisenstoff und Glasdach befindende Luftschicht bildet eine Isolierung, was insbesondere bei Terrassen mit feststehenden Seitenscheiben, Falt- / Schiebetüren oder senkrechten ZIP-Anlagen das Aufheizen verhindert oder zumindest verzögert.

Wenn Sie also Ihre Terrasse nicht nur von oben verglasen, sondern einen (fast) geschlossenen Raum, ähnlich einem Wintergarten einrichten wollen, sollten Sie den Sonnenschutz oberhalb des Glasdaches einplanen, um im Hochsommer nicht unnötig ins Schwitzen zu geraten.

Ein weiterer Vorteil davon, die Markise über dem Glasdach zu montieren, ist, dass diese auf Wunsch auch über das Glasdach hinaus reichen kann und so selbst bei tiefstehender Sonne mehr und länger Schatten spendet.

Allerdings bedeutet der außenliegende Sonnenschutz auf, dass dieser dauerhaft den Einflüssen von Wind und Wetter ausgesetzt ist. Wählen Sie daher am besten eine Kassetten-Markise, um Tuch und Mechanik z. B. bei Regen zu schützen oder installieren Sie die Markise unter einem Dachvorsprung. Zudem sollten Sie berücksichtigen, dass die Markise ab einer gewissen Windstärke oder Niederschlagsmenge nicht mehr sicher genutzt werden kann und daher eingerollt bleiben muss.

Sonnenschutz unter dem Glasdach: mehr Schutz fürs Tuch und bessere Akustik

Einer Glasüberdachung für die Terrasse machen Wind und Regen deutlich weniger aus, schließlich handelt es sich um ein stabiles Konstrukt. Das sind durchaus gute Argumente dafür, eine Markise unterhalb des Glasdaches zu installieren, um sie bestmöglich vor Witterungseinflüssen zu schützen. Dazu schützt das Glasdach die Markise auch vor Verunreinigungen durch Laub, Vogelkot oder Pollen und lässt sich – anders als der Markisenstoff – im Frühling und Herbst erheblich einfacher reinigen.

Ein weiterer Vorteil der Montage des Sonnenschutzes unter dem Glasdach ergibt sich für die Akustik: der weiche Stoff der ausgefahrenen Markise ist eine deutlich weichere Reflexionsfläche, die Schallwellen „schluckt“ statt sie wie eine Glasfront auf kurze Entfernung zu reflektieren. Zwar erreichen Sie mit einer Markise alleine keinen ausreichenden Schallschutz, um nach 22 Uhr über Zimmerlautstärke Musik hören zu können, doch die Akustik verbessert sich dennoch und sorgt für einen angenehmeren Klang.

Eine moderne Markise befindet sich unter einem Terrassendach

Eine Unter-Glas-Montage ist auch dann zu empfehlen, wenn aufgrund von baulichen Einschränkungen (z.B. Regenrinne, Balkon etc.) die Höhe des Glasdachs begrenzt ist und dennoch eine ausreichende Neigung der Markise erreicht werden soll. Denn unter dem Glasdach kann die Markise deutlich schräger verlaufen und so auch bei einer geringen Höhe ausreichen Schatten spenden.

Allerdings kann der Ausfall der Markise bei der Montage unter Glas wiederum durch bauliche Faktoren – z.B. durch die Vorderpfosten des Glasdaches – begrenzt werden, wodurch die verschattete Fläche insbesondere bei ungünstigem Sonnenstand verringert wird.

Wenn Sie also besonderen Wert auf maximale Verschattung legen, jedoch eine Auf-Glas-Montage nicht in Frage kommt, sollten Sie den beauftragten Fachbetrieb konkret danach befragen, wieviel Schatten die geplante Installation spenden wird. Optimal geeignet ist hierfür eine 3D-Visualisierung, mit der sich der Schattenverlauf zu unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten simulieren lässt.

FAQ: Häufige Fragen zur Markise am Terrassendach

Was kostet eine Unterglasmarkise?

Eine Unterglasmarkise kostet in der Regel zwischen ca. 1.500 und 3.500 Euro, je nach Größe, Modell und Ausstattung. Für hochwertige Systeme, größere Flächen oder motorische Antriebe können die Preise auch deutlich höher liegen, oft bis 5.000 Euro oder mehr.

Wird eine Unterglasmarkise an der Wand verschraubt?

Ja, Unterglasmarkisen werden in der Regel an der Wand bzw. der tragenden Unterkonstruktion verschraubt. Dabei kommen robuste Wandanker oder Profil-Schienen zum Einsatz, die das System sicher am Mauerwerk oder Beton befestigen.

Was sind die Vorteile einer Unterglasmarkise?

Sie bietet effektiven Sonnenschutz, reduziert Wärme im Innenraum und schützt Möbel vor UV-Schäden. Außerdem ermöglicht sie einen geschützten Außenbereich bei Wind und leichtem Regen und lässt sich oft ästhetisch integrieren.

Welche Nachteile hat eine Unterglasmarkise?

Hohe Anschaffungs- und Installationskosten sowie laufende Wartungs- und Reinigungsaufwendungen. Außerdem ist die Anpassung bei baulichen Änderungen weniger flexibel und die Reinigung der Führungsschienen kann aufwändig sein.

Was ist besser, Aufdachmarkise oder Unterdachmarkise?

Aufdachmarkisen sind in der Regel robuster gegen Wind und Wetter, da sie vor der Glas- bzw. Dachfläche installiert sind und sich leichter warten lassen. Unterdachmarkisen wirken ästhetisch unauffälliger und bieten guten Blendschutz im Innenraum, sind aber windempfindlicher und oft aufwändiger zu montieren.

Wie funktioniert eine Aufdachmarkise?

Eine Aufdachmarkise wird außerhalb der Glas- bzw. Dachfläche montiert und das Markisentuch wird über eine Trommel oder Kassette aufgerollt. Durch Motor oder Handkurbel wird das Tuch ausgerollt und in Führungsschienen oder seitlichen Armen gespannt, sodass Sonnen- und Regenschutz entsteht.

Was bringt eine Aufdachmarkise?

Sie reduziert Hitze, UV-Strahlung und Blendung und senkt damit Raumtemperatur und Energiekosten. Zusätzlich schützt sie Möbel und Innenräume vor Witterung und lässt sich oft robust installieren, vorausgesetzt, sie wird fachgerecht montiert.

Wie wird eine Aufdachmarkise befestigt?

Sie wird mit speziellen Montagesystemen an der Dachfläche befestigt, meist über Halterungen, die in die Dachkonstruktion (Sparren) verschraubt werden. Dichtungen und eine fachgerechte Ausrichtung verhindern Wassereintritt und Windlasten, danach wird die Markise fest verschraubt und sicher gespannt.

Wie lange hält eine Aufdachmarkise?

Die Lebensdauer einer Aufdachmarkise hängt stark von Materialqualität, Witterung und Wartung ab. Bei hochwertigen Modellen sind typischerweise 10–20 Jahre realistisch, je nach Pflege und Nutzungsintensität.

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