Fenstertausch ohne Dreck und Schäden?
Gerade beim Fenstertausch kommen auf die Hausbewohner einige Umstände zu. So entstehen insbesondere beim Ausbau der alten Fenster Staub und Schmutz. Dies ist umso lästiger, wenn die Bewohner für die Zeit des Fenstertauschs nicht aus der Wohnung ausweichen können. Wird nicht sorgfältig gearbeitet, können Schäden, zum Beispiel an der Laibung, entstehen, die anschließend wieder ausgebessert werden müssen.
Schutz vor Staub und Dreck beim Fenstertausch
Wie bei jeder Baumaßnahme ist auch beim Fenstertausch ein sorgfältiger Schutz der Räume entscheidend dafür, dass die Staub- und Dreckbelastung möglichst gering bleibt. Dazu ist es wichtig, alle Möbel und sonstige Einrichtungsgegenstände zu schützen. Idealerweise wird der Raum leergeräumt, ist dies – zum Beispiel bei bewohnten Wohnungen – nicht möglich, sollte alles inklusive des Bodenbelags mit robuster Folie bzw. Schutzmatten abgedeckt werden. Damit sich Schmutz und Staub nicht in der ganzen Wohnung verteilen ist es empfehlenswert, den Raum, in dem gearbeitet wird, möglichst abzuschotten. Dies lässt sich durch das Abhängen, bzw. Abkleben der Zimmertür erreichen.
Tipp: Spezialisierte Fensterbaubetriebe übernehmen ganz oder teilweise den Schutz des Raums vor Staub und Dreck beim Fenstertausch. Bauherren sollten die in Frage kommenden Betriebe dazu befragen und die Leistung mit ins Angebot bzw. in den Werkvertrag mit aufnehmen lassen.
Staubfreie Baustellen sind gesetzliche Pflicht
Als Reaktion auf das Risiko, dass durch eingeatmeten Staub Erkrankungen entstehen, hat der Gesetzgeber seit Januar 2019 neue technische Regeln für Gefahrstoffe etabliert (TRGS). Für alveolengängige Stäube, das sind Stäube, die eingeatmet werden und sich nicht wieder abhusten lassen, gibt es strengere Mindestwerte. Pro Kubikmeter Raum dürfen maximal 1,25 mg/m³ an A-Stäuben freigesetzt werden.
Diese Regelung verpflichtet Handwerker auch beim Fenstertausch zum Einsatz von entsprechenden Absaug- und Filtergeräten wie zum Beispiel speziellen Bau-Entstaubern sowie zur sorgfältigen Abschottung der Bereiche mit Staubentwicklung. Die Maßnahmen sichern zum einen die Gesundheit der Handwerker auf der Baustelle und erfreuen zum anderen auch die Bauherren, die beim Fenstertausch mit geringerer Staub- und Schmutzbelastung rechnen können.
Tipp: Bei der Angebotseinholung sollten sich Bauherren über die Maßnahmen informieren, die der Fachbetrieb einsetzt, um Staub- und Schmutzentwicklung möglichst gering zu halten.
Schäden beim Fenstertausch
Welche Schäden der Fenstertausch anrichten kann, hängt vor allem von der Qualität und Umsicht des Fachbetriebs ab. Versierte Handwerker, die sauber und ordentlich arbeiten, werden darauf achten, die alten Fenster möglichst ohne Beschädigung von Putz, Tapete und anderen Innenausbauten zu entfernen. Einen entscheidenden Unterschied macht es zum Beispiel, ob die Fensterrahmen ausgesägt und in Teilen ausgebaut oder komplett herausgerissen werden. Im zweiten Fall ist mit Schäden an der inneren Laibung zu rechnen, die anschließend nachgearbeitet werden müssen.
Tipp: Vorsichtshalber sollte vertraglich festgelegt werden, dass der Betrieb, der die Fenster austauscht, auch eventuell erforderliche Nacharbeiten übernimmt und die Übergabe im sauberen, endgereinigten Zustand erfolgt.
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