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Tür an Wand befestigen

Eine feste Verankerung in der Wand ist die Grundlage dafür, dass die Außentür ihre Funktion voll und ganz erfüllen kann. Dies gilt in erster Linie für die Stabilität und den Einbruchschutz. Doch auch für weitere Funktionen wie den Schall- und den Wärmeschutz ist die fachmännische Verankerung in der Wand die Basis.

Haustüre an Wand befestigen mit einer Bohrmaschine
Zuletzt aktualisiert am 22.11.2025

Schritt für Schritt die Tür verankern

Wurde der Blendrahmen korrekt in der Wandöffnung ausgerichtet, kann seine Befestigung beginnen:

  • Das zur Kontrolle eingehängte Türblatt wird aus dem Blendrahmen wieder herausgenommen.
  • Nun wird der Rahmen an den Seiten durchgebohrt. Das erste Bohrloch sollte sich in etwa 20 Zentimeter von der Ecke des Rahmens entfernt befinden, die weiteren Bohrlöcher sollten einen Abstand von 50 Zentimetern haben. In jedem Fall sind hier die Angaben des Herstellers zur richtigen Montage zu berücksichtigen.
  • Sind die Löcher im Rahmen vorgebohrt, werden die Löcher mit einer Schlagbohrmaschine und einem Steinbohrer in die Wand – die so genannte Türlaibung – gebohrt.
  • Anschließend können Dübel und Schrauben oder spezielle Mauerwerksanker durch die Borlöcher in die Wand eingeschoben werden.
  • Die Schrauben werden in die Dübel eingeschraubt und der Blendrahmen auf diese Weise befestigt.

Die Befestigung des Blendrahmens in der Laibung, bzw. an der Außenwand sollte in zwei Schritten erfolgen. Im ersten Schritt wird der Rahmen an der Verankerungsseite verschraubt, anschließend wird das Türblatt zur Kontrolle nochmals eingehängt und auf korrekten Sitz überprüft. Anschließend erfolgt die Verschraubung auf der Schlossseite, also der Öffnungsseite der Haustür.

Tipp:

Je nach der Art des Mauerwerks, können verschiedene Befestigungssysteme notwendig sein. Hier ist die richtige Auswahl entscheidend. Bauherren und Modernisierer sollten sich hierzu umfassend im Fachhandel beraten lassen und die Angaben des Türherstellers beachten. Im Zweifel gilt auch hier: Lieber einen Fachmann mit dem Einbau der Tür beauftragen, anstatt einen Fehler zu machen.

Infobild: So wird der Blendrahmen der Tür eingebaut

Anschlussfuge fachgerecht schließen

Ist der Blendrahmen in der Wand verankert, muss die Anschlussfuge zwischen Mauerwerk und Rahmen noch geschlossen werden. Die einfachste Art ist, die Fuge mit Bauschaum auszuschäumen und anschließend zu verputzen. Es gibt allerdings ebenso eine Reihe von Dichtbändern- und Dichtmaterialien, die vor der Montage auf dem Rahmen aufgeklebt werden und dann im Nachhinein eine sehr hohe Luftdichtheit an der Fuge sicherstellen. Für eine fachgerechte und mängelfreie Abdichtung empfiehlt sich die Einhaltung der RAL-Richtlinien, wie sie auch von Fachbetrieben angewandt wird.

Dies kann wichtig sein, wenn ein bestimmter Effizienzhaus– oder Baustandard erzielt werden soll und die Luftdichtheit des Gebäudes anschließend durch einen so genannten Blower-Door-Test nachgewiesen werden muss. In jedem Fall ist eine gut abgedichtete Fuge zwischen Wand und Blendrahmen ein wichtiges Kriterium für einen hohen Wärmeschutz.

Infobild: Wichtig für die Dämmung: Das Abdichten der Zarge
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