Welches Material für Terrassenüberdachung?
Die Frage des richtigen Materials für die Terrassenüberdachung hängt zu einem großen Teil vom persönlichen Geschmack ab. Sowohl für die Konstruktion, als auch für die Abdeckung gibt es verschiedene Alternativen.
Die gängigen Konstruktionsmaterialien sind Holz, Aluminium und Stahl. Naturverbundenheit lässt sich somit beispielsweise durch den natürlichen Baustoff Holz ausdrücken, durch die Verwendung von Aluminium oder Stahl ist eine sehr moderne Optik möglich. Dabei kann die Terrassenüberdachung auf die Gestaltung des Gebäudes eingehen, an das sie angebaut wird.
Das Wichtigste in Kürze
Holz wirkt natürlich, Aluminium und Stahl modern und langlebig – die Wahl sollte zum Haus passen.
Blickdichte Dächer bieten Schatten, transparente schützen vor Regen und lassen viel Licht durch.
Schwere Materialien wie Ziegel oder Glas benötigen stabile Unterkonstruktionen, leichte Kunststoffe erlauben filigranere Lösungen.
Bei der Abdeckung stellt sich zunächst die Frage, ob sie blickdicht oder transparent sein soll. Blickdichte Abdeckungen bieten sich beispielsweise bei genau nach Süden gerichteten Terrassen an, bei denen die Sonneneinstrahlung im Sommer schnell zu sehr hohen Temperaturen führt. Die Abdeckung garantiert auf diese Weise in jedem Fall ein schattiges Plätzchen, nimmt den hinter der Terrasse liegenden Wohnräumen allerdings einiges an Licht.
Transparente Überdachungen vermitteln ein Gefühl der Leichtigkeit und dienen vor allem als Schutz gegen Regen. Damit es unter ihnen im Sommer nicht zu heiß wird, ist allerdings eine zusätzliche Beschattung nötig.
Die gängigen Materialien für blickdichte Überdachungen sind Bitumen in verschiedenen Formen als Dachbahn, Schindel oder Wellpappe sowie Dachziegel. Bei Dachziegeln muss das höhere Gewicht bei der Konstruktion berücksichtigt werden. Für transparente Überdachungen bieten sich Glas und verschiedene Kunststoffe an. Während Glas bereits ein hohes Eigengewicht mit sich bringt, sind Kunststoffe ein sehr leichtes Belagsmaterial. Erhältlich sind unter anderem Acryglas in glatter oder gewellter Form sowie sehr stabile und Robuste Doppelstegplatten.
Sowohl bei Glas als auch bei Kunststoffen gibt es Varianten die milchig-undurchsichtig oder vollkommen klar sind. Hier ist die Frage, ob ein Sicht- und Blendschutz durch die Überdachung erreicht werden soll oder ob der Schutz vor Niederschlägen für die Ansprüche der Hauseigentümer ausreicht.
Grundsätzlich ist die Unterkonstruktion bei blickdichten und transparenten Belägen unterschiedlich. Die blickdichten Materialien benötigen eine geschlossene Fläche, auf denen sie verlegt werden können. Transparente Materialien überspannen eine Sparrenkonstruktion, sodass das Durchscheinen des Tageslichtes gewährleistet ist.
FAQ: Häufige Fragen zum Material für Terrassenüberdachungen
Das hängt vom Bedarf ab: Holz für natürliche Optik, Aluminium für Pflegeleichtigkeit, Stahl für maximale Stabilität.
Transparente Dächer lassen Licht durch und schützen vor Regen, während blickdichte Varianten besseren Sonnenschutz bieten.
Blickdicht: Bitumen oder Dachziegel. Transparent: Glas, Acrylglas oder Polycarbonat.
Glas wirkt hochwertiger, ist aber schwerer und teurer. Kunststoff ist leichter, günstiger und einfacher zu montieren.
Ja, schwere Materialien erfordern stabilere Träger und Fundamente, während leichte Materialien eine einfachere Konstruktion ermöglichen.
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