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Die 6 größten Fehler beim Fenstereinbau

Beim Einbau oder Austausch von Fenstern können Fehler weitreichende Folgen haben: Wärmebrücken, Undichtigkeiten und schlimmstenfalls sogar Bauschäden können die Funktion der Fenster beeinträchtigen und wirken sich negativ auf die Wohnqualität wie auch die Bausubstanz aus. Die anfängliche Absicht, Energie zu sparen und die Heizkosten zu senken, geht dann oft nach hinten los.

Ratloser Mann vor Hausfront mit unnatürlich eingebauten schrägen Fenstern
Zuletzt aktualisiert am 24.11.2025

1. Verwendung der falschen Tragklötze

Werden Tragklötze falsch positioniert oder sind nicht ausreichend tragfähig, kann es zu Verformungen am Fenster kommen, ungeeignete Materialien können die Abdichtung beeinträchtigen. Tragklötze müssen aus möglichst wenig wärmeleitendem Material bestehen, wird der Blendrahmen in der Isolierebene eingebaut, sollten winkelförmige Tragklötze verwendet werden. Zur optimalen Lastabtragung werden die Klötze in den Eckbereichen bzw. unter den Mittelpfeilern angeordnet.

Tipp: Holzkeile sind als Tragklötze nicht geeignet und müssen nach dem Einbau und der Verankerung des Fensters in der Laibung wieder entfernt werden.

Infobild Tragklötze leiten das Glasgewicht an den Flügel ab

2. Schlecht gedämmte Verankerung der Fenster in der Laibung

Für stabilen Halt der Fenster in der Fensteröffnung sorgt die Verankerung mit der seitlichen Fensterlaibung. Dieser Bereich muss sorgfältig abgedichtet und gedämmt werden, um Zugluft, Feuchtigkeit und Wärmeverluste zu verhindern. Ideal im Altbau sind hochdämmende Einbausysteme, in denen sämtliche Anschlussstellen des Fensters integriert sind.

3. Falsche Position des Fensters in der Fensteröffnung

Die Position des Fensters in der Laibung entscheidet maßgebend über die lückenlose Wärmedämmung der Gebäudehülle. Werden die Fenster bei einem Austausch mittig eingebaut, wird der Anschluss an die Außendämmung beeinträchtigt oder fehlt komplett, die Wärmebrücke am Einbaurand sorgt für Energieverluste. In Kombination mit einer Fassadensanierung sollten die Fenster entweder vor oder bündig mit der Außenkante der Laibung eingebaut werden. Die Dämmebene überdeckt dann die Anschlüsse des Fensterrahmens ans Mauerwerk.

Infobild Positionierung des Fensters

4. Fehlerhafte Fugendichtung

Wird die Fuge zwischen Fenster und Mauerwerk wie früher üblich nur mit Bauschaum ausgefüllt, entsteht eine Wärmebrücke, da der Bauschaum weder die Dämmwirkung noch die für eine 100%-ige Dichtheit nötige Elastizität aufweist. Fachgerecht wird die Fuge auf der Außenseite mit einem vollständig ausfüllenden Kompriband abgedichtet, auf der Innenseite können zum Beispiel Dichtfolien verwendet werden.

Tipp: Ebenfalls wichtig ist sauberes Arbeiten. Putznasen in der Einbauebene durchbrechen die Dämmebene als Wärmebrücke.

Infobild Kompriband passt sich an Fugenränder an

5. Fensterbank nicht thermisch entkoppelt

Sind die Fensterbank und der untere Fensterrahmen nicht thermisch voneinander getrennt, kommt es hier zu einer lästigen Wärmebrücke. Die Entkopplung erfolgt über spezielle Anschlusselemente, auf die das Fenster aufgesetzt wird. Anschließend kann die Fensterbank eingebaut und zum Element hin sowie an den Bauwerksanschlüssen abgedichtet und gedämmt werden.

Ebenfalls sind beim Einbau der Fensterbank folgende Aspekte zu berücksichtigen: Kontrollierte Ableitung von Niederschlagswasser, Regendichte Anschlüsse an Mauerwerk und Blendrahmen, Bewegungsfugen zur Verhinderung von Spannungsübertragung in den Putz einplanen

Tipp: Besonders zu beachten ist der Bereich unterhalb des Fensterblechs, der durch seine tiefe Lage oft schwer erreichbar ist.

Zur Anleitung: Fensterbank einbauen

Infobild Wärmebrücken können vermieden werden. Fensterbank und Fensterrahmen termisch trennen

6. Dämmfehler am Rollladenkasten

In Altbauten sind Rollladenkästen echte Wärmelecks, da die Dämmung meist komplett fehlt. Werden neue Fenster eingebaut, sollten deshalb auch die Rollladenkästen ausgetauscht oder zumindest nachträglich gedämmt werden. Dies kann über eine Innendämmung oder über einen wärmegedämmten Kastendeckel erfolgen. Auch die Gurtdurchführungen dürfen nicht vergessen werden. Gegen Zugluft hilft ein Austausch gegen Gurtdurchlässe mit integrierter Bürstendichtung.

Infobild Dämmung des Rolladenkastens

Auf die Montage kommt es an!

Neben der Qualität und Wärmedämmung des Fensters selbst, stellt die fachgerechte Montage die entscheidende Weiche und gewährleistet, dass ein Bauteil seine Aufgaben erfüllen kann. Beim Fenster kommt es neben der Funktionalität vorwiegend auf Dichtheit und Wärmedämmung an. Eine professionelle Fenstermontage beginnt bereits bei der Planung und der Festlegung von Montagedetails – dies gilt besonders beim Fenstertausch im Altbau, da dort häufig Sonderlösungen gefunden werden müssen.

Bei der Wahl des Fachbetriebs für den Fenstereinbau sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass dieser die Fenstermontage nach RAL durchführt und in der Lage ist, die grundsätzlichen Montagehinweise zum Fenster in eine praxistaugliche Lösung umzusetzen.

Infobild Qualitätsmerkmale bei der RAL Fenstermontage
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